Neues zu Corona

Zwölf-Apostelkirche * Auferstehungskirche

Liebe/r Besucher/-innen,

mit der Vereinigung letztens Jahres haben wir nun auch die Homepages aller Bezirke in unserer Gemeinde zusammengelegt. Unter dem Link www.kgwe.de finden Sie nun alle fünf Bezirke der Evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel. Die bisherige Homepage unseres Bezirks wird noch eine kurze Übergangszeit erreichbar bleiben und dann abgeschaltet werden. Bitte nutzen Sie ab dem 01.06.2020 nur noch die o. g. neue Homepage.

Liebe Grüße, bleiben Sie gesund und Gottes Segen

Ihr Redaktionsteam

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Ein kleiner Pfingst-Gruß unserer beiden Chöre an die Gemeinde:

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Ab Pfingstsonntag (31. Mai 2020) finden im Bezirk Wanne wieder Gottesdienste in beiden Kirchen statt.

Wegen der gebotenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit  kann nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen angeboten werden:

44 in der Zwölf-Apostelkirche   *   55 in der Auferstehungskirche

Hausgemeinschaften bzw. Partner dürfen zusammen sitzen.

Sollte die Anzahl der Plätze nicht ausreichen, findet spontan um 11:00 Uhr ein weiterer Gottesdienst für alle statt, die um 10:00 Uhr keinen Platz gefunden haben.

Auf gemeinsamen Gesang und die Feier des Abendmahls müssen wir momentan leider noch verzichten.

Bitte bringen Sie einen Mundschutz mit und desinfizieren Sie beim Eintritt Ihre Hände.

Wir sind verpflichtet, Namen, Adressen und Rufnummern der Anwesenden zu erfassen, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Die Angaben werden 1 Monat lang aufbewahrt.

Die nächsten Gottesdienste sind:

Pfingstmontag 01.06.20, 10:00, Gemeinsamer Gd. i.d. Auferstehungskirche

Sonntag 07.06.20, 10:00, Gemeinsamer Gd. i.d. Auferstehungskirche

Stand: 26.05.2020

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Mittwochsandacht für den 27.05.2020 · Pfarrer Hans-Paul Ullrich

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde,

letzte Woche noch haben wir Christi Himmelfahrt gefeiert, uns an die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in sein Reich erinnert.

In Wanne-Eickel haben wir dieses Fest noch nicht mit gemeinsamen Gottesdiensten in den Kirchen feiern können. Einige von uns haben vielleicht ein Online-Angebot wahrgenommen, oder die letzte Mittwochsandacht von Pfarrer Ferdinand Kenning gelesen, wieder andere haben einen Fernsehgottesdienst angesehen und viele werden sich einfach über einen freien Tag und vielleicht ein langes Wochenende gefreut haben – christliche Feiertage in Zeiten von Corona, so ganz anders als sonst.

Jetzt gehen wir gemeinsam auf Pfingsten zu. An diesem Sonntag werden wir nach langer Zeit wieder in allen unseren Bezirken Gottesdienste in unseren Kirchen feiern. Darauf freue ich mich sehr. Mehr und mehr leide ich unter dem Verlust der Gemeinschaft, die ich sonst im Gottesdienst, in der persönlichen Begegnung mit Schwestern und Brüdern erfahre. Und mich treibt die Frage um »Wie wird es weitergehen?«.

Den Verlust von Gemeinschaft erlebten wohl auch die Jüngerinnen und Jünger Jesu nach seiner Himmelfahrt. Jesus war nicht mehr unter Ihnen. »Wie wird es weitergehen?« werden auch sie sich vielleicht gefragt haben.

Die Apostelgeschichte beschreibt in ihrem ersten Kapitel in den Versen 12 bis 14 das, was die Jüngerinnen und Jünger damals taten.

»12 Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der Ölberg heißt und nahe bei Jerusalem liegt, einen Sabbatweg entfernt. 13 Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. 14 Diese alle hielten einmütig fest am Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.«

Alle hielten einmütig fest am Gebet.

Das ist ihr Weg, an der Gemeinschaft miteinander festzuhalten, sie zu festigen.  Das ist ihr Weg, in der Zeit bis zur Beantwortung der offenen Frage »Wie wird es weitergehen?« zu leben und als Christen und als Gemeinschaft zu überleben.

Alle hielten einmütig fest am Gebet.

Das ist es, was auch wir tun können. Am Gebet festhalten. Das, was Jesu Jüngerinnen und Jünger dann erfuhren, das kann uns ermutigen am Gebet festzuhalten. Pfingsten, Gott gießt seinen Geist über die Gemeinde aus. Und das verändert alles.

Die Jüngerinnen und Jünger erfahren, dass Menschen verstehen, wovon die Jünger sprechen, Menschen sich öffnen für Gottes Wort, Menschen den Weg zum Glauben finden. Die Gemeinschaft wächst.

Schon kommenden Sonntag feiern wir wieder Pfingsten in gemeinsamen Gottesdiensten in unseren Kirchen. Bis dahin lassen Sie uns alle festhalten am Gebet.

»Wie wird es weitergehen?« Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott seinen Geist auch heute ausgießen wird.

Wir halten fest am Gebet und vertrauen darauf, dass Gottes Geist alles verändert. Menschen verstehen, wenn wir Zeugnis vom Glauben ablegen, Menschen öffnen sich für Gottes Wort, Menschen finden den Weg zum Glauben.

Die Gemeinschaft wächst. Und all dies auch heute noch, bei all dem, was unsere Gemeinschaft in dieser Zeit belastet.

Diese Zuversicht wünsche ich uns. Und bis dahin halten wir fest am Gebet.

AMEN

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Onlinegottesdienste/Andachten in Wanne-Eickel im Livestream

Anmeldedaten für den Video-Gottesdienst
Ev. Kirchengemeinde Wanne-Eickel // Bezirk Crange Sonntags, 10 Uhr

Zoom-Meeting beitreten

https://us02web.zoom.us/j/8900579154

Meeting-ID: 890 057 9154

Schnelleinwahl mobil

+493056795800,,8900579154#,,#,300148# Deutschland +496950502596,,8900579154#,,#,300148# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort (per Telefon)

+49 30 5679 5800 Deutschland +49 695 050 2596 Deutschland +49 69 7104 9922 Deutschland

Meeting-ID: 890 057 9154

Passwort wird nicht mehr benötigt!

Wanne-Eickel am 12.05.2020

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Mitteilung des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Wanne-Eickel zur Feier von
Gottesdiensten in unseren Kirchenvom 03. Mai 2020. Mit dem Treffen vom 30. April haben Bund und Länder gemeinsam vereinbart, dass ab Mai wieder in den Kirchen Gottesdienste gefeiert werden können. Wir wissen, wie sehr der Gottesdienst fehlt und deshalb freuen wir uns auch über diese gute Nachricht. In den letzten Tagen wurden die Fragen lauter, wann wir wieder mit den Gottesdiensten beginnen. Und wir haben uns am vergangenen Mittwoch bereits bei einer Sitzung des neuen Presbyteriums darüber beraten.
Denn mit der Freude über die wiedergewonnene Möglichkeit tragen wir auch eine
Verantwortung. Eine Verantwortung für die Menschen in unserer Gemeinde. Unsere Landeskirche hat deshalb eigens dafür ein umfassendes Schutzkonzept entwickelt – Maßnahmen, die jeden von uns schützen und eine unkontrollierte Verbreitung des Virus verhindern sollen.
Weil uns diese Verantwortung und der bestmögliche Schutz der Einzelnen wichtig
ist, können wir gemeinsame Gottesdienste in unseren Kirchen erst dann verantwor-
ten, wenn wir dieses Schutzkonzept umsetzen können. Dafür braucht es für jede
Kirche in unserer Gemeinde Planungen, Anschaffungen (mit Lieferzeiten) und kon-
krete Vorbereitungen. Eine zu frühe Öffnung, die nicht alles bedenkt, birgt Gefahren
für jede einzelne Person. Deshalb gilt uns der Leitspruch:

„Gottesdienste so bald wie möglich – so spät wie nötig“

Dieser Prozess wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Auf Grund dessen können
wir erst Mitte Mai einen konkreten Termin für die ersten Gottesdienste benennen.
Wichtig: Wir wollen als eine Gemeinde auch an einem Sonntag in allen Bezirken
starten.
Alle wichtigen Informationen rund um die Teilnahme am Gottesdienst werden wir
mit dem Termin bekannt geben.

In Vorfreude Ihr/Euer
Presbyterium Wanne-Eickel

Wanne-Eickel, 29.4.2020

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Eine Andacht von Zuzanna Hanussek, Pfarrerin im Bezirk Röhlinghausen

Jesus Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja.

Meine Seele, sie schreit zu Dir Gott.
Sie dürstet nach Dir.

Wann werde ich dahin kommen, dass ich Dein Angesicht schaue?
Gott, Tränen sind meine Speise Tag und Nacht.
Hilf mir. Hilf mir.

Diese Worte hat vor langer Zeit ein Mensch in Not formuliert. Die
Bedrängnis ist da.
Sie wird nicht beschrieben. Ist sie groß oder klein? Wir wissen es nicht. Sie
ist aber da. Das reicht.
In diesen Tagen der Ungewissheit, der Angst, der Bedrängnis wenden wir
uns an Dich, Gott.
Hörst Du uns? Oder müssen wir lauter werden? Oder leiser? Ganz leise.
Und dann? Hören wir uns selbst.

Was betrübst du dich, meine Seele? Bist so unruhig in mir?
Weil du Gottes Stimme nicht vernimmst? Sein Angesicht verborgen bleibt?

Doch hören wir uns selbst, ist Gott nicht fern.
Trauen wir uns zu klagen, zu schreien, zu weinen, ist Gott nicht fern.
Achten wir auf andere, auf deren Kummer, auf ihre Sorgen.
Teilen wir ihre Furcht, ist Gott ganz nah.

Meine Seele, harre auf Gott, denn ich werde Ihm danken.
Er ist meine Hilfe. Er ist mein Gott.

Amen.

Mittwochsandacht am 22.04.2020: Das Geschenk dieser Zeit 

Von Pfarrer Dr. Frank Weyen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Der Frühlingsvollmond, nach dem ja unmittelbar Karfreitag mit Ostern folgen, war in diesem Jahr ganz besonders schön anzuschauen. 

Sehr nah kam er unserer Erde in diesem Jahr am Palmsonntag und den folgenden Tagen bis Karfreitag. 

Vielleicht ist dies ein kleiner Trost, wenn wir uns schon als Menschen an diesem Osterfest nicht sonderlich nahe kommen sollten. 

Die Beschränkungen unseres Lebens bin dahin, dass wir keine Gottesdienste mehr feiern können, lässt uns Menschen als soziale Wesen ins Grübeln kommen, darüber, was uns in dieser österlichen Zeit wirklich fehlt. 

  • Vielleicht ist es gerade nicht das Shoppen in den Einkaufszentren unserer Welt. 
  • Vielleicht ist es eben nun gerade nicht das Reisen in aller Herrn Länder, das für unser Leben unverzichtbar ist. 
  • Vielleicht ist es nicht das, was wir beruflich erreicht haben, oder erreichen möchten, was Not tut. 
  • Vielleicht ist es gerade die Nähe zu anderen Menschen, die uns fehlt, und die unser Leben im Wesentlichen ausmacht. 

Aber, und das ist auch das Schöne an dieser Zeit: Homeoffice, Homeschooling, geschlossene Kitas, Eltern zuhause mit ihren Kindern: Im Aktionismus unserer Zeit vor der aktuellen Krise blieb oftmals wenig Zeit der Eltern für ihre Kinder oder der Kinder gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern. 

Auch, wenn wir uns vielleicht manchmal in den Häusern und Wohnungen auf Dauer auf den ‚Keks‘ gehen sollten. 

Es wird der Tag kommen, und sei es erst in 20 Jahren, da werden wir zurückblicken auf diese Zeit der krisenbedingten Nähe und des Zusammenseines und uns erinnern, an eine nicht nur besondere, sondern auch an eine schöne Zeit einer Nähe zueinander, die wir lange nicht mehr gekannt haben. 

  • Vielleicht seitdem nicht mehr, seit wir das Verliebtsein in einem Menschen in uns gespürt haben. 
  • Sei es die Verliebtheit in unsere Partnerin oder unsern Partner, 
  • sei es in die tiefe Liebe, wenn ein Kind geboren wird, 
  • oder die anrührende Zufriedenheit der Kindheit, wenn es Weihnachten war. 

Momente des Innehaltens, die sind uns in diesen Zeiten geschenkt. 

Nachzudenken über uns und unsere Mitmenschen, nachzudenken über das, was wirklich wichtig ist.   

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einst gesagt haben und damit etwas über die Hoffnung ausgedrückt haben, die im Hoffen auf Gott liegt. 

Und Dietrich Bonhoeffer, dessen 75. Todestag wir an Karfreitag gedacht haben, sagte ähnlich wie Luther: „Mag sein, dass morgen der jüngste Tag anbricht. Dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen – vorher aber nicht.“ 

Liebe Leserin, lieber Leser,

In den letzten Wochen habe ich sonntags um 10.00 Uhr das Läuten in unserer Christuskirche im Herzen von Wanne übernommen. 

Dabei habe ich oftmals im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes, gelesen. 

Dort werden die letzten schrecklichen Ereignisse beschrieben, die unsere Welt treffen, bevor Gott sein Ewiges Reich mit seinem Sohn Jesus Christus errichten wird. 

Bei all den Schrecken, bis hin zum Roten Drachen, der die Welt beherrschen und verwüsten will, die das ganze Buch der Apokalypse des Johannes durchziehen, in den letzten beiden Kapiteln erscheint das neue Jerusalem heraufziehen und Gott tritt als Sieger dieser Kämpfe der Mächte und Gewalten auf. 

(Off 21,1-5; 22,1) „1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! (22,1) Und es wird keine Nacht mehr sein, und sie bedürfen nicht des Lichts einer Lampe und nicht des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird über ihnen leuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.“

Liebe Leserin, lieber Leser,

Der Mond kam uns in diesem April sehr nahe. Aber, wenn schon ein zu Gottes Schöpfung gehörendes Gestirn, wie der Mond, uns etwas von Nähe berichten kann, wieviel mehr kommt Gott uns nahe in diesen Tagen? 

An Karfreitag im Tod seines Sohnes Jesus Christus am Kreuz von Golgatha und an Ostern in seiner Auferstehung zum ewigen Leben. 

Dieses ewige Leben hat Jesus uns nahe gebracht und durch die Taufe uns geschenkt. 

So wie der große schöne Frühlingsvollmond in diesen Tagen ein Geschenk der Nähe eines Gestirnes auf unserem derzeit so schwer bedrängten Erdenrund ist, so ist Ostern Zeichen für Gottes Nähe zu uns in dieser österlichen Zeit. 

Der Mond, als Gottes Geschöpf, ist zugleich das feste Hoffnungszeichen, dass der scheinbar unsichtbare Gott an Ostern durch die Auferweckung seines Sohnes Jesus Christus sich für uns sichtbar macht. 

Vergessen wir nicht, dass in leichten wie in schweren Tagen, in guten in schlechten Zeiten Gott uns näher ist als alle Gestirne und alle Menschen, die wir kennen.Darum bleibt es auch in diesen entbehrungsreichen Zeiten bestehen: Dann erst legen wir die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand – vorher aber nicht.

Dr. Frank Weyen, ist Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel für den Bereich Wanne-Süd und Wanne-Mitte.

Herne, 22.04.2020

Im Bezirk Wanne fallen alle Gottesdienste, Andachten, Veranstaltungen, Gruppen und Kreise zunächst bis zum 3. Mai 2020 aus.

Die Konfirmation (ursprgl. am 03.05.) wird bis auf Weiteres verschoben. Alle sonstigen Amtshandlungen wie Taufen und Hochzeiten werden bis Ende Mai ausgesetzt.

Trauerfeiern finden nur im engsten Angehörigenkreis statt, und zwar nicht in den Friedhofskapellen sondern draußen am Grab.

Die Einführung des neu gewählten Presbyteriums findet formal am 28.04. statt und wird zu einem späteren Zeitpunkt in einem Gottesdienst gemeinsam mit der Gemeinde feierlich begangen.

Das Gemeindebüro Zeppelinstr. bleibt für den Publikumsverkehr zunächst bis zum 03.05. geschlossen und ist telefonisch (77926) oder per E-Mail her-kg-matthaeus@kk-ekvw.de erreichbar.

Sonntags rufen die Kirchenglocken um 10:00 und um 10:30 Uhr zum Gebet.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Gemeindemitglieder.
Wenn es neue Informationen gibt, wird dieser Aushang aktualisiert.

Stand: 18.04.2020

Saskia Karpenstein für den 15.4.2020

Mittwochsandacht.

Liebe Menschen in Nah & Fern und in Wanne-Eickel!

Im Moment komme ich mir manche Tage vor wie Jona. Er ist die Hauptperson in der vertrauten Bibel-Geschichte, die ich in Kindertagen das erste Mal gehört und seitdem vielfach gepredigt habe. Eine Erzählung aus dem Alten Testament und nicht nur für Kinder. 

Jona lebt in schwierigen, spannungsreichen Zeiten. Er selbst ist ein frommer Mann Gottes, ein Prophet mit einem klaren Auftrag. Gott schickt ihn, den Menschen zu predigen. Sie sollen sich zu Gott wenden, Buße tun und ihr Leben von Grund auf ändern.

Jona fürchtet sich vor der Reaktion der Menschen und verweigert sich dem Auftrag Gottes. Er flieht mit einem Schiff. Aber Gott spürt ihn auf, und das Boot gerät in einen bedrohlichen Sturm. Nach einigem Rätselraten und der Diskussion der Schiffs-Mannschaft wird klar: Jona muss über Bord, denn nur so können die anderen aus der lebensgefährlichen Situation gerettet werden. Gesagt, getan und so stürzt Jona in die Tiefen des Meeres. 

Wie wird es weitergehen? Das ist die große Frage im Leben Jonas und aktuell in meinem Leben. Politikerinnen und Virologen, Medienwelt und Wirtschaft, Pflege- und Bildungseinrichtungen beschäftigen sich angesichts der Corona-Pandemie weltweit mit Gefahrenabwägung und Prognosen. 

Wie wird es weitergehen? Die Antwort ist noch offen, und ich scheine wie Jona in die Tiefe zu fallen. Was mir Halt und Struktur im Alltag gab, entgleitet mir. Ich vermisse Kontakte und Leichtigkeit. Ich bin abwechselnd wütend und ohnmächtig. Mein Tatendrang ruft „man muss doch etwas machen können“, um im nächsten Moment dem Eindruck zu weichen, dass mein Tun nichts verändert. 

Soll ich versuchen, in dem Ganzen etwas Positives zu sehen? Einige loben die erzwungene Entschleunigung und erhoffen sich eine humanere Gesellschaft. Entsprechende Videos werden zahlreich verschickt. Ich bin skeptisch und fürchte eher die weitere Spaltung in Gewinner*innen und Verlierer*innen. Nein, so einfach ist es nicht, dass wir Menschen besser werden. Gelegenheiten hätte es im Laufe der Geschichte unzählige gegeben. Wir bleiben als Menschen, wer wir sind.

Jona wird über Bord geworfen in die Wogen des Meeres – und ertrinkt nicht. Es ist die Szene, in der Kinder beim Erzählen aufatmen und sich staunend den Wal-Bauch ausmalen, in dem Jona Schutz findet. Jona hält Dialog mit Gott, ist auf sich selbst zurückgeworfen und zur Untätigkeit gezwungen. Vergleichbar vielleicht mit einer Quarantäne-Situation. Jona muss es aushalten und auf die Hoffnung setzen. 

Meine Hoffnung ist Gottes Wort, das sich so wunderbar vielfältig erweist. Es ist wie ein roter Faden, der sich durch die Geschichte der Menschen zieht, durch mein Leben. Er ist gute Wendung und Trost in Sackgassen. In der Bibel finde ich das Wort Gottes in aller Weisheit und Verborgenheit, in den Antworten und Fragen. Wort Gottes meint den menschgewordenen Jesus Christus, der begraben war – ähnlich wie Jona im Fischbauch – und zurückkehrt ins Leben. Noch ist es dunkel und gleichzeitig trägt mich Hoffnung.

Jonas Zeit im Wal nimmt irgendwann ein Ende, und er kommt zurück an Land. Er nimmt sein Leben wieder auf – wie hoffentlich wir alle früher oder später auch. Jona wird weiter mit Gott ringen und überrascht sein von dessen Liebe und Barmherzigkeit, die er den Menschen zukommen lässt. Eine zweite unerwartete Rettung in dieser Geschichte, die Gott seinen Geschöpfen und seiner Schöpfung schenkt. So schenkt sich Gott in Jesus, ohne dass wir uns das verdienen können oder müssen.

♫ ♫  ♫ Freut euch alle, es ist Ostern. Halleluja, Jesus lebt. 

Ich grüße Sie ganz herzlich – bleiben Sie behütet,

Ihre Pfarrerin Saskia Karpenstein

Das Osterfeuer ist gelöscht

Hallo Ihr Lieben,

Aus gegebenem Anlass müssen wir heute leider nur ein virtuelles Osterfeuer abbrennen lassen. Wir haben schon mal ein wenig vorgesorgt, wie Ihr sehen könnt. Ab 19:00 Uhr werden wir das Osterfeuer (virtuell) abbrennen. Unser Motto „Licht in der Dunkelheit“ gilt nach wie vor. Für das leibliche Wohl müsst Ihr allerdings selber sorgen…

In diesem Sinne: Wir wünschen Euch allen ein gesegnetes Osterfest.

Euer Männerkreis West

Stand: 11.04.2020

Liebe Gemeinde, Mitarbeitende, Schwestern und Brüder,

wegen der Corona-Krise können an Ostern keine Gottesdienste bei uns vor Ort stattfinden. Viele von uns haben das Gefühl, als bedeuten die Folgen dieser Krise auch das Aus für Teile unserer Gemeindearbeit.

Gerade deshalb möchten wir ein sichtbares Zeichen setzen gegen die Dunkelheit.

Das Licht der Auferstehung soll als Zeichen in die Dunkelheit der Welt getragen werden. Deshalb öffnen wir die Auferstehungskirche zwischen 6:00 und 7:00 Uhr und entzünden die Osterkerze.

Ihr und Sie alle seid eingeladen, mit einer eigenen Kerze vorbeizukommen und sie nacheinander und in sicherem Abstand voneinander an der Osterkerze anzuzünden, um sie dann in euer Zuhause mitzunehmen, als Zeichen dafür, dass das Licht der Auferstehung die Dunkelheit, die Angst, Besorgnis und den Tod, durchbricht, die diese Krise mit sich bringt.

Ich werde auch da sein und allen, die es möchten, in sicherem Abstand den Segen Gottes zusprechen.

Zu folgenden Zeiten wird die Kirche geöffnet sein und ich werde da sein.

Für die Frühaufsteher und diejenigen, die das Licht der Auferstehung ganz sinnenfältig in die Dunkelheit tragen möchten (Sonnenaufgang: 6.41 Uhr):

Ostersonntag: 6.00 – 7.00 Uhr

und später dann:

Ostersonntag: 9.30 – 11.00 Uhr

Ostermontag: 9.45 – 11.00 Uhr

Damit alle am Ostersonntag um 10.15 Uhr den „Flashmob auf Sicherheitsabstand“ unterstützen und das Lied „Christ ist erstanden“ mitsingen können, liegen an/in der Kirche auch Liedzettel zum Mitnehmen aus. Um 10.15 Uhr wird die Orgel bei geöffneten Fenstern, Türen und allen Registern das Lied begleiten und ich bitte alle, die an und um die Kirche oder daheim sein werden, das Lied kräftig mitzusingen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, leitet diese Info gerne über alle sozialen Medien weiter. Lieber sollen Menschen mehrfach informiert werden als gar nicht.

Ich wünsche allen eine gesegnete Passions- und Osterzeit
und Gott befohlen

Ihr und Euer Pfarrer
Hans-Paul Ullrich

Ostern trotz Corona zusammen feiern? – Wie das geht:

Die Auferstehungskirche wird wie an den letzten Sonntagen wieder zur stillen Andacht geöffnet sein:
– Am Karfreitag während der Gottesdienstzeit, d.h. ca. von 9:45 bis 11:00 Uhr, und zur Todesstunde Jesu von ca. 14:45 bis 15:45 Uhr,
– am Ostersonntag schon um 9:30 Uhr, da dann in ganz Herne geläutet werden soll, bis 11:00 Uhr,
– am Ostermontag während der Gottesdienstzeit ca. von 9:45 bis 11:00 Uhr.

Die WAZ berichtet, dass um 10:15 Uhr am Ostersonntag der Choral „Christ ist erstanden“ (eg 99) – mit gebührendem Sicherheitsabstand – erklingen soll, begleitet von der Orgel bei offenen Kirchentüren. Der Choral wird mit vollen Orgel-Registern erschallen, so dass jeder, der draußen zufällig vorbei kommt, mitsingen kann.

Hier gibt es die Karfreitagsliturgie zum Mitlesen

Ein kleines Highlight gibts hier. Unser Musikpoet Christian Schnarr streamt am Gründonnerstag (also heute) ab 19:30 Uhr sein Konzert „Holywood“ live aus der Auferstehungskirche. Er wird am Piano spielen, das Orchester kommt aus der Dose.

Stand: 09.04.2020

Liebe Gemeinde,
in Zeiten von Corona und einer Phase, in der wir uns alle aus dem geselligen Leben zurück ziehen, wollen wir hier nun jeden Mittwoch eine Andacht zum Lesen hochladen.
Dass wir in Wanne-Eickel eine Gemeinde sind, soll uns in diesen Tage im Glauben stützen, und darum wird jeder der fünf Bezirke auf seiner Homepage dieselbe Andacht hochladen, natürlich mit wechselnden Autoren.
Sonntags werden ab 10:00 zum Beginn der Gottesdienstzeit und um 10:30 zum gemeinsamen Vater Unser die Glocken läuten, damit wir örtlich entfernt, aber im Geist geeint beten.
Und auch abends werden die Glocken läuten und uns zum Gebet rufen. Lasst uns die Zeit dann auch dazu nutzen.

Hier gibts die Passionsliturgie zum Mitlesen

Hier findet Ihr alle Ansprachen, Andachten und Videos.

Herzliche Grüße
Ihre Pfarrer
Dr. Frank Weyen und Hans-Paul Ullrich

Umgang mit Corona in unserer Gemeinde

Zwölf-Apostelkirche         *         Auferstehungskirche

An den Sonn- und Feiertagen ist die Auferstehungskirche während der Gottesdienstzeit zur stillen Andacht geöffnet.

Stand: 05.04.2020

Im Bezirk Wanne fallen alle Gottesdienste, Andachten, Veranstaltungen, Gruppen und Kreise zunächst bis zum 19. April 2020 aus.

Die Konfirmation (ursprgl. am 03.05.) wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Alle sonstigen Amtshandlungen wie Taufen und Hochzeiten werden bis Ende Mai ausgesetzt.

Trauerfeiern finden nur im engsten Angehörigenkreis statt, und zwar nicht in den Friedhofskapellen sondern draußen am Grab.

Die Einführung des neu gewählten Presbyteriums (ursprgl. am 22.03.) wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Das Gemeindebüro Zeppelinstr. bleibt für den Publikumsverkehr zunächst bis zum 19.04. geschlossen und ist telefonisch (77926) oder per E-Mail her-kg-matthaeus@kk-ekvw.de erreichbar.

Sonntags rufen die Kirchenglocken um 10:00 und um 10:30 Uhr zum Gebet.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Gemeindemitglieder.
Wenn es neue Informationen gibt, wird dieser Aushang aktualisiert.

Benötigen Sie Hilfe oder seelsorgerlichen Beistand? Dann rufen Sie mich an!
Ihr Pfarrer Hans-Paul Ullrich,    Tel. 0234-90200699

Stand: 20.03.2020